Zu Deinem Anliegen
Was bringt eigentlich einem Gamer dieses GDDR(3) ??
im gleichem Test , den Du oben zitierst , ist als Fazit folgendes zu lesen...
Ohne Anti-Aliasing sowie die anisotrope Filterung machen sich die höheren Latenzen von GDDR5 durchaus bemerkbar. Bei derselben Speicherbandbreite muss die Radeon HD 4870 (mit einem GPU-Takt von 625 MHz) einen Rückstand von durchschnittlich 19 Prozent gegenüber GDDR3 in Kauf nehmen.
Anti-Aliasing benötigt bekanntlich viel Speicherbandbreite und so skaliert GDDR5 mit dem höheren Takt nun besser. Mit derselben Taktfrequenz liegt der VRAM immer noch um 14 Prozent zurück, dafür kann man nun mit 1.800 MHz den Vorsprung auf sechs Prozent ausbauen.
Bei acht-facher Kantenglättung ändert sich das Bild noch etwas mehr zu Gunsten von GDDR5. Dieser kann sich nun um zehn Prozent vor die GDDR3-Version setzen.
Wovon genau kann die Radeon HD 4870 nun also profitieren und sich von der Radeon HD 4850 spürbar absetzen? Ist es primär die höhere Speicherbandbreite, oder zeichnet sich eher der höhere Chiptakt verantwortlich? Oder hilft beides gleich viel? Entwarnung vorweg: Auch der GDDR5-Speicher trägt seinen Teil dazu bei und wird sicherlich nicht dasselbe Debakel wie GDDR4 erleiden. Alleine schon deswegen, da der Speichertakt mit wenigstens 1.800 MHz immens in die Höhe geschraubt werden konnte, was mit GDDR4 nur bedingt oder gar nicht der Fall ist. Die Latenzen sind allerdings auch in diesem Fall deutlich gestiegen, der Speicher ist bei gleichem Takt deutlich langsamer als GDDR3.
Das bedeutet, das Höhere Speichertaktungen schon von GDDR5 profitieren...
vor allem bei einem Bedarf einer höheren Speicherbandbreite....
also nicht so verkehrt das GDDR5..... aber eben auf hoch getakteten Karten......
wenn man das dann auf die getestete 4870 überträgt, würde die 4870 ,Latenzen mit einberechnet , mit GDDR3 ca 15-17% an Leistung verlieren, weil der GDDR3 Speicher nicht schnell genug ist...
mit freundlichem Gruß
vom Faktotum